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Der abenteuerliche Simplicius Simplicissimus : das ist: Ausführliche unerdichtete u. sehr merkwürdige Lebensbeschreibung ... Melchior Sternfals von Fuchsheim ... ; in 6 Büchern
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scher Soldat ist, so wäre cs eine große Thorhcit, wenn Ermitten in den jetzigen Kricgsläuftcn ein anderes als dasSoldatcnhandwcrk zn treiben vor die Hand nähme. Es istweit besser, sein Pferd in eines Andern Stall zu stellen,als das eines Andern in dem seinigcn zu füttern. Wasmich anbelangt, so will ich Ihm ein Fähnlein geben, wennEr es haben will." Mein Schwäher und ich bedanktenuns, und ich schlug cs nicht mehr aus wie zuvor, wies jedochdem Kommandanten des Kaufmanns Handschrift, der mei-nen Schatz zu Köln in Verwahrung hatte.Dieses," sagteich,muß ich zuvor holen, ehe ich schwedische Dienste an-nehme. Denn sollten die Kaiserlichen gewahr werden, daßich ihrem Gcgenthcile diene, so werden sic mir zu Köln dieFeige weisen und das Mcinigc behalten, was sich freilichnicht so leicht im Wege finden läßt." Sie gaben mir BeideRecht, und es wurde also zwischen uns Dreien abgcrcdct,zugesagt und beschlossen, daß ich in wenigen Tagen michnach Köln begeben, meinen Schatz dort erheben und michnachgehends wieder damit in der Festung cinstclleu und einFähnlein annchmcn sollte. Dabei wurde auch ein Tag er-nannt, an welchem meinem Schwiegervater eine Kompagniesammt der Obcrstlicutcnantsstcllc bei dcS KommandantenRegiment übergeben werden sollte. Denn sintemal derGraf von Götz damals mit vielen kaiserlichen Völkern inWestphalen lag und sein Quartier zu Dortmund hatte, soversah sich der Kommandant auf den künftigen Frühlingeiner Belagerung und bewarb sich daher um gute Soldaten;wiewohl diese Sorge vergeblich war, dieweil besagter Grafvon Götz, nachdem Johann von Werth im Breisgau ge-schlagen worden war, selbigen Frühling Westphalen vcr-