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Antwort; denn sie war trefflich klug und konnte mich aufmeine Erfindungen, die ich bisweilen gar artlich anbrachte,höflich genug beschlagen. Ich nahm mich auf solche Weisekünftig besser in Acht, von der Verehelichung zu schweigen;ja, wenn schon gesprächsweise davon geredet wurde, so stellteich doch alle meine Worte auf Schraube». DicS merktegar bald die Schwester meiner Jungfer, welche schon ver-hcirathet war, und verlegte daher mir und meinem Mägd-lein alle Pässe, damit wir nicht so oft wie zuvor allein bei-sammen sein sollten. Denn sic sah wohl, daß mich ihreSchwester von Herzen liebte, und daß die Sache in dieLänge kein gut thun würde.
Es ist unnöthig, alle Thorhcitc» meiner Löffclei um-ständlich zu erzählen, weil von dergleichen Possen ohnediesalle Licbesschriftcn voll sind. Es ist genug, wcnu dergünstige Leser weiß, daß cs zuletzt dahin kam, daß ich erst-lich mein liebes Dingelchen zu küsse» und endlich auch andereNarrenspossen zu treiben mich erkühnen durste. Solchenerwünschten Fortgang verfolgte ich mit allerhand Nei-gungen, bis ich bei Nacht von meiner Liebsten einge-lassen wurde. Weil Jedermann weiß, wie cs bei der-gleichen Kürben gemeiniglich herzugchcn Pflegt, so dürftesich wohl der Leser leicht einbildc», ich hätte etwasUngebührliches begangen. Aber ach! nein! Ich wußtezwar wohl, warum ich da war, weil es nicht das erste Malgewesen, daß ich mich dergestalt bei den Frauenzimmern ein-gcfundcn hatte; ich wußte auch gar wohl, was und wie iches suche» sollte. Aber da war Alles umsonst, alle meineLiebesreizungen waren nichts und alle meine Verheißungengeschahen vergeblich. Ja, ich fand einen solchen Wider-