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barer Erkenntlichkeit für empfangene Gnaden unschwer an-zunchmcn. Der Oberst bedankte sich mit großer Höflichkeitund sehr huldvollen Anerbietungen, und schickte mir auch,um seine Gunst und Gewogenheit gegen mich an den Tagzu legen, noch denselben Nachmittag seinen Hofmeister mit »einem gemästeten lebendigen Ochsen, zwei fetten Schweinen,einer Tonne Wein, vier Tonnen Bier und zwölf FudernBrennholz. Dieses Alles ließ er mir vor meine neue Woh-nung, die ich eben auf ein halbes Jahr bestellt hatte, brin-gen und dabei sage»: weil er sähe, daß ich bei ihm Hausenwollte, und sich leicht einbildcn könnte, daß cs im Anfängemit Lebensmitteln schlecht bestellt sein werde, so schickte ermir zur Haussteuer neben einem Trünke ein Stuck Fleisch,zusammt dem Holze, selbiges dabei kochen zu lassen, mitfernerem Anhänge: daß, wofern er mir in irgend Etwasbchülflich sein könnte, er cs nicht unterlassen wollte. Ichbedankte mich, so höflich als ich konnte, verehrte dem Hof-meister zwei Dukaten und bat ihn, mich seinem Herrn bestenszu empfehlen.
Da ich sah, daß ich meiner Freigebigkeit halber bei demObersten so hoch geehrt wurde, so gedachte ick mir auch beidem gemeinen Manne ein Ansehen und gutes Lob zumachen, damit man mich für keinen kahlen Bärenhäuterhielte, und ließ deswegen in Gegenwart meines Hauswirthcsmeinen Knecht vor mich kommen. Zu demselben sagte ich:„Lieber Niklas! Du hast mir mehr Treue erwiesen, alsein Herr seinem Knechte anmuthcu darf. Da ich es nunaber dir nicht zu vergelten weiß, weil ich in dieser Zeit kei-nen Herrn und also auch keinen Krieg habe, so daß ichEtwas erobern könnte, um dich zu belohnen, wie cs mir