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würde mir es gern abgckauft haben. Weil er mir's nunaber aus Bescheidenheit nicht feil machte, so sagte ich: wennich die Ehre begehren dürfte, daß er cs von mcincrwcgenbehalten wollte, so stände cs zu seine» Diensten. Er schlugmir indcß rund ab, cs anzunehmen, wiewohl mehr darum,weil ich einen ziemlichen Rausch hatte und er die Nachredenicht haben wollte, daß er einem Trunkenen etwas abgc-schwatzt, was ihn vielleicht nüchtern reuen möchte, also daßer des edlen Pferdes gern ermangelte.
Dieselbe Nacht bedachte ich, wie ich künftig mein Lebenanstelle» wollte. Ich entschloß mich deshalb, die sechs Mo-nate über zu verbleiben, wo ich wäre, und also den Winter,der nunmehr vor der Thürc war, in Ruhe hinzubringen,wozu ich denn Geldes genug wußte, um auszurcichen, wennschon ich meinen Schatz zu Köln nicht angrifse. „In solcherZeit," dachte ich bei mir, „wächst du vollends aus und er-langst deine völlige Stärke, und kannst dich darnach auf denkünftigen Frühling wieder desto tapferer unter die kaiserlicheArmee in's Feld begeben."
Des Morgens früh zerlegte ich meinen Sattel, welchernoch weit besser gespickt war als derjenige, den der Körnetvon mir bekommen hatte. Nachgehcnds ließ ich mein bestesPferd vor des Obersten Quartier bringen und sagte zu ihm:da ich mich entschlossen hätte, die sechs Monate, in welchenich nicht kriegen dürfte, unter dem Schutze des Herrn Ober-sten allhier ruhig znzubringcn, so seien mir meine Pferdenichts nütze, um welche cs doch Schade wäre, wenn sie ver-derben sollten. Ich bäte ihn deswegen, er wolle belieben,gegenwärtigem Soldatenklcpper einen Platz unter den sci-nigcn zu gönne» und solches von mir als ein Zeichen dank-