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faßte wieder ein frisches Herz und ging ganz ungehindertund ohne alle Furcht zu dem Loche, Las ich erst durch denSchuß geöffnet hatte. Da fing ich nun an, die Mauervollends einzubrcchen, und fand von Silber, Gold undEdelsteinen einen so reichen Schatz , der mir wohl noch bisauf diese Stunde wohl bekäme, wenn ich ihn nur recht zuverwahren und anzulegen gewußt hätte. Es waren näm-lich sechs Dutzend altfränkische Tischbccher, ein großer gol-dener Pokal, etliche Doppelbcchcr, vier silberne und eingoldenes Salzfaß, eine altfränkische goldene Kette, unter-schiedliche Diamanten, Rubinen, Saphiren und Smaragden,sowohl in Ringen als in anderen Kleinodien eingefaßt.Desgleichen ein ganzes Lädelcin voll großer Perlen, aberalle verdorben oder abgestanden, und dann noch in einemversporten ledernen Sacke achtzig von den ältesten Joachims-thalern aus feinem Silber, ferner achthundcrtunddrciunL-neunzig Goldstücke mir dem französischen Wappen und einemAdler, welche Münze gar Niemand kenne» wollte, weil man,wie die Leute sagten, die Schrift nicht lesen könnte. DieseMünzen, die Ringe und sonstigen Kleinodien steckte ich inmeine Hosensäcke, Stiefeln, Hosen und Pistolcnhalftcrn,und weil ich keinen Sack bei mir hatte, sintemal ich nurspazieren geritten war, so schnitt ich meine Schabcracke vomSattel und packle in selbige — weil sie gefüttert war undmir also gar wohl anstatt eines Sackes dienen konnte —das übrige Silbergeschirr, hing die goldene Kette an denHals, setzte mich fröhlich zu Pferde und ritt meinem Quar-tiere zu. Wie ich aber aus dem Hofe kam, wurde ich zweierBauern gewahr, welche davon laufen wollten, sobald siemich sahen. Ich ereilte sie indcß mit leichter Mühe, weil