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Der abenteuerliche Simplicius Simplicissimus : das ist: Ausführliche unerdichtete u. sehr merkwürdige Lebensbeschreibung ... Melchior Sternfals von Fuchsheim ... ; in 6 Büchern
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ich sechs Füße und ein ebenes Feld hatte, und fragte sie,warum sic denn hätten ausrcißen wollen? und warum siesich so schrecklich fürchteten? Da erzählten sie mir, daß siegemeint hätten, ich wäre das Gespenst, welches in gegen-wärtigem öden Edelhosc wohne, und welches die Leute, wennman ihm zu nahe käme, gar elendiglich zu behandeln pflege.Und als ich sie ferner nach dieses Gespenstes Beschaffenheitfragte, gaben sie mir zur Antwort, daß aus Furcht vor demUngeheuer oft in vielen Jahren kein Mensch an selbigenOrt käme, cs sei denn jemand Fremdes, der sich verirre undvon Ungefähr dahin gerathe. Es ginge im Lande die ge-meine Sage, daß ein eiserner Trog voll Geldes darin wäre,welchen ein schwarzer Hund hüte, zusammt einer verfluchtenJungfer. Und wie die alte Sage ginge und sie auch selbstvon ihren Großeltern gehört hätten, so sollte ein fremderEdelmann, der weder seinen Vater noch seine Mutter kenne,in das Land kommen, selbige Jungfer erlösen, den eisernenTrog mit einem feurigen Schlüssel aufschließen und dasdarin verborgene Geld davon bringen. Dergleichen alberneDinge erzählten sie mir noch viele und sagten dabei, eswäre noch nie gehört worden, daß Jemand unverletzt odersonst ohne Abenteuer dort gewesen, oder ohne übcrstandeneschreckliche Angst, die ihm greuliche Ungeheuer cingejagthätten, wieder glücklich davon gekommen wäre. Es hättensich zwar, noch bei Manncsgedenken, einige fahrende Schüleroder Teufelsbanner dorthin begeben, um deu Schatz zugraben; sie seien aber gar seltsam empfangen und wiederabgewicsen worden, so daß seither Niemanden mehr gelüste,demselben weiter nachzusuchen, vornehmlich weil sie den Be-scheid mitgebracht hätten, daß der Schatz Keinem zu Thcil