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einem Pferde auf der Weide hinweggefangen. Von dem-selben erkundigte der Gegcntheil mein Thun und Lassen.Daher hielten sie von jetzt an mehr von mir als zuvor,weil sie vordem durch das gemeine Geschrei beredet wordenwaren, zu glauben, daß ich zaubern könnte. Mein Knechterzählte ihnen auch, daß er einer von jenen Teufeln ge-wesen sei, die den Jäger von Werle auf der Schäferei soerschreckt hatten. Als dieses der erstbesagtc Jäger erfuhr,schämte er sich so sehr, daß er abermals das Reißaus spielteund von Lippstadt zu den Holländern lief. Aber cs warmein größtes Glück, daß mir dieser Knecht gefangen wor-den war, wie denn auS der Folge meiner Historie zu ver-nehmen sein wird.
Ich fing nun an, mick etwas reputirlichcr zu halten alszuvor, weil ich so stattliche Hoffnung hatte, in kurzer Zeitein Fähnlein zu haben. Ich gesellte mich allgemach zuden Offerieren und jungen Edellcutcn, die eben auf das-jenige spannten, was ich in Kürze zu kriegen mir cinbildcte.Diese waren deswegen meine ärgste» Feinde, und stelltensich doch gegen mich als meine besten Freunde an. Sowar mir der Obcrstlicutcnaut auch nicht so gar grün, weiler Befehl hatte, mich vor seinen Verwandte» zu befördern.Mein Hauptmann war mir darum abhold, weil ich michan Pferden, Kleidern und Gewehr viel prächtiger hieltals er, und weil ich dem alten Geizhälse nicht mehr so wieehedem spendirtc. Er hatte lieber gesehen, daß mir neu-lich der Kopf hinweg geschlagen, als daß mir ein Fähnleinversprochen worden wäre; denn er gedachte meine schönenPferde zu erben. So haßte mich mein Lieutenant eineseinzige» Wortes halber, das ich neulich unbedachtsam hatte