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Hellem Tage Flöhe fange», natürlich nur darum, damit ichihren alabasterweißcn und zarten Leib sehen und genugsambetasten sollte. Dies wollte mir, weil ich auch Fleisch undBlut hatte, in die Länge zu ertragen, etwas schwer fallen.Ließ mich dann die Frau zufrieden, so quälte mich der Ritt-meister; und wenn ich vor diesen Beiden bei Nacht Ruhehaben sollte, so peinigte mich der Knecht, also daß mir dasWeibcrklcid viel saurer zu tragen ankam, als meine Nar-renkappe. Damals —cs war freilich schon viel zu spät —dachte ich fleißig an meines Hcrzbrudcrs Weissagung undWarnung, und bildete mir nichts Anderes ein, als daß ichwirklich schon in demjenigen Gefängnisse, auch in der Lei-bes- und Lebensgefahr steckte, davon er mir gesagt hatte.Denn das Wcibcrkleid hielt mich gefangen, weil ich darinnicht ausrcißcn konnte, und der Rittmeister würde jeden-falls übel mit mir gespielt haben, wenn er mich erkannt undmich einmal bei seiner schonen Frau über dem Flöhfangenertappt hätte. Was sollte ich nun aber thun? Ich beschloßendlich noch dieselbe Nacht, sobald cs Tag sein würde, michdem Knechte zu offenbaren; denn ich dachte bei mir, seineLicbesregungcn werden sich alsdann legen; und wenn duihm etwas von deinen Dukaten spcndirst, so wird er dir wie-der zu einem Mannskleide und also in demselben aus allendeinen Nöthen verhelfen." Die Sache war wohl ausgc-sonnen, wenn nur das Glück gewollt hätte; aber dieses warmir zuwider.
Mein Hans ließ sich gleich nach Mitternacht tagen, umdas Jawort zu holen, und fing an, am Wagen zu rappeln'als ich eben anfing, am allerstärksten zu schlafe», weil ichdie ganze Nacht hindurch gewacht und meinen Sachen nach-