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und lief ihm alle Ränke ab, also, daß er vermeinte, ermüsse darüber toll und thöricht werden. Keines von denDreien dauerte mich mehr als unser Knecht, der arme Schöps,weil Herr und Frau sich doch einander selbst ihr geiles Feuerlöschen konnten, dieser Tropf aber nichts dergleichen hatte.Einstmals, als Herr und Frau schlafen gegangen waren,stand der Knecht vor dem Wagen, in welchem ich alle Nächteschlafen mußte, klagte mir seine Liebe mit heißen Thräncnund bat eben so andächtig um Gnade und Barmherzigkeit.Ich aber erzeigte mich härter als ein Stein und gab ihm zuverstehen, daß ich meine Keuschheit bis in den Ehestand be-wahren wollte. Da er nur nun die Ehe wohl tausend Malanbot und doch nichts Anderes dagegen vernahm, als daßich ihn versicherte, cs sei unmöglich, mich mit ihm zu ver-ehelichen, verzweifelte er endlich ganz und gar, oder stelltesich doch wenigstens nur so; dann zog er seinen Degen ausder Scheide, setzte die Spitze an die Brust und Len Kopfan den Wagen, und that nicht anders, als wenn er sich jetzterstechen wollte. Ich dachte bei mir: „Der Teufel ist einSchelm!" sprach ihm deswegen zu und gab ihm Vertrö-stung , ihm des andern Morgens früh, einen endlichen Be-scheid zu crtheilen. Damit war er zufrieden und ging schla-fen; ich aber wachte desto länger, weil ich nun Betrachtun-gen über meinen seltsamen Zustand anstcllte. Ich befandwohl, daß meine Sache in die Länge nicht gut thun würde;denn die Rittmeisterin wurde je länger je ungestümer mitihren Reizungen, der Rittmeister verwegener mit seinen Zu-muthungcn und der Knecht verzweifelter in seiner beständi-gen Liebe; ich wußte mir aber darum noch nicht aus solchemLabyrinthe zu helfen. Ich mußte oft meiner Herrin bei