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rathen, daß er den Adlerstcin suchen und gebrauchen soll,wenn er seine Eier schwerlich legen kann? Und wer giebtcs der Schwalbe zu verstehen, daß sic die blöden Augenihrer Jungen mit dein Schcllkraut heilen solle? Wer hatdie Schlange unterwiesen, daß sie soll Fenchel essen, wennsie ihre Haut abstrcifen und ihren dunkeln Augen helfenwill? Wer lehrt den Storch, sich zu klistircn? den Peli-kan, sich Ader zu lassen? und den Bär, wie er sich von de»Bienen solle schröpfen lassen? Was! ich dürste schier sa-gen, daß ihr Menschen eure Künste und Wissenschaftenvon uns Thicren erlernt habt! Ihr frcßt und sauft euchkrank und todt, das thun wir Thiere aber nicht! . Ein Löweoder Wolf, wenn er zu fett werden will, so fastet er, bis erwieder mager, frisch und gesund wird. Welcher Theilhandelt nun am wcislichsten? Ucbcr dieses Alles: betrach-tet doch das Geflügel unter dem Himmel! betrachtet dieunterschiedlichen Gebäue ihrer örtlichen Nester, und weilihnen ihre Arbeit Niemand nachmachen kann, so müßt ihrja bekennen, daß sie sowohl verständiger als künstlicher sind,als ihr Menschen selbst. Wer sagt's den Sommervögeln,wenn sie gegen den Frühling hi» zu uns kommen und JungeHecken? und gegen den Herbst hin, wenn sic sich wieder vondannen in die warmen Länder verfügen sollen? Wer un-terrichtet sie, daß sie zu solchem Ende sich einen Sammel-platz bestimmen müssen? Wer führt sie, oder wer weistihnen den Weg? Oder leiht ihr Menschen ihnen vielleichteuren Scekompaß, damit sie unterwegs nicht irre fahren?Nein, ihr lieben Leute! sie wissen den Weg ohne euch,auch, wie lange sie darauf wandern, und wann sie von einemund dem andern Orte ausbrechcn müssen. Sie bedürfen