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fahren. Darum behalte immerhin deine Vefchlshaberstcllcsammt dem Lohne, den du davon haben wirst. Du darfstderen keines mit mir theilcn; denn wenn Alles wohl mitdir abgeht, so hast du aufs Wenigste weiter nichts, was dudavon bringst, als ein böses Gewissen. Wirst du aberdein Gewissen in Acht nehmen wollen, so wirst du als eiuUntüchtiger bei Zeiten von deiner Bcfehlshaberstelle versto--ßen werden und es wird dir nicht um ein Haar besser gehe»,als wenn du, wie ich, zu einem dummen Kalbe gewordenwärest."
Das zwölfte Kapitel.
Simpler zieht trefflich und prächtig herfurDen Verstand der unvernünftigen Thier'.
Während meiner Rede sah mich Jedermann an, und esverwunderten sich alle Gegenwärtigen, daß ich solche Wortesollte Vorbringen können, welche, wie sie Vorgaben, auch füreinen verständigen Mann hinreichend gut wären, wenn erselbige so ganz und gar ohne allen Vorbedacht hätte vor-tragen sollen. Ich aber machte nunmehr den Schluß meinerRede und sagte: „Darum denn nun, mein liebster Herr!will ich nicht niit dir tauschen. Ich bcdarf's auch im Ge-ringsten nicht; denn die Quellen geben mir einen gesundenTrank anstatt deiner köstlichen Weine, und derjenige, wel-chem es beliebt, mich zum Kalbe werden zu lassen, wird mirauch die Gewächse des Erdbodens dergestalt zu segnen wissen,