Donner! vorlängst gemeint, du wärst gehenkt worden."Darauf antwortete der Andere: „Potz Blitz! Bruder!bist du's, oder bist du's nicht? daß dich der Teufel hole!wie bist du hieher gekommen? Ich hätte mein Lebtagenicht gemeint, daß ich dich wieder antreffc» würde, sondernhabe gedacht, der Teufel hätte dich vorläugst hingeführt!"Und als sic wieder von einander gingen, sagte Einer zumAndern, anstatt behüte dich Gott: „Strick zu! Strick zu!morgen kommen wir vielleicht zusammen, daun wollen wirbrav mit einander saufen und uns vortrefflich lustig machen!"
„Ist das nicht ein schöner gottseliger Willkomm?" sagteich zum Pfarrer, „sind das nicht herrliche christlicheWünsche? haben diese nicht einen heiligen Vorsatz aufden morgenden Tag? wer wollte sie für Christen erken-nen, oder ihnen ohne Erstaunen zuhören? wenn sie ein-ander aus christlicher Liebe so zusprcchen, wie wird csdann hergehen, wenn sie mit einander zanken? Herr Pfar-rer I wenn dies Schäfllcin Christi sind, ihr aber deren be-stellter Hirt seid, so will cs euch gebühren, sie auf einebessere Weide zu führen." „Ja," antwortete der Pfarrer,„liebes Kind! cs geht bei den gottlosen Soldaten nichtanders her. Gott erbarm' es l wen» ich gleich etwas sagte,so wäre es so viel, als wenn ich Tauben predigte, und ichhätte nichts Anderes davon, als dieser gottlosen Burschegefährlichen Haß. Ich verwundene mich dessen, schwatztenoch eine Weile mit dem Pfarrer und ging dann, demGubernator aufzuwartcn; denn ich hatte zu gewissen ZeilenErlaubniß, die Stadt zu beschauen und zum Pfarrer zu ge-hen, weil mein Herr von meiner Einfalt Wind hatte undgedachte, dieselbe würde sich legen, wenn ich herumstriche,