lacht, daß ich endlich auch unwillig wurde und mir versetzte,ganz und gar zu schweigen, welches ich jedoch aus christlicherLiebe nicht halten konnte. Ich wünschte, daß Jedermannbei meinem Einstedel wäre aufcrzogcn worden, in der Mei-nung, cs würde alsdann auch männiglich der Welt Wesennnt des Simvlicius Augen ansehcn, wie ich cs damals be-schaute. Ich war nicht so witzig, um zu erkennen, daß,wenn lauter Simplicicr in der Welt wären, man alsdannauch nicht so viele Laster sehen werde. Indessen ist cs dochgewiß, daß ein Weltmensch, welcher aller Untugenden undThorhcitcn gewohnt ist und sic selbst mitmacht, im mindestennicht empfinden kann, auf was für einer bösen Straße ermit seinen Gefährten wandelt.
Das sechsundzwanzigste Kapitel.
Simpler hat von den Soldaten vernommen,
Wie sie einander schön heißen willkommen.
Als ich nun vermeinte, ich hätte Ursache, zu zweifeln,ob ich unter Christen wäre oder nicht, ging ich zu dem Pfar-rer und erzählte ihm Alles, was ich gehört und gesehen,auch was ich für Gedanken hätte, nämlich, daß ich die Leutenur für Spötter Christi und seines Wortes, und für keineChristen hielte, mit der Bitte, er wolle mir dock aus demTraume helfen, damit ich wüßte, wofür ich meine Nebcn-mcnschcn halten sollte. Der Pfarrer antwortete: Freilichsind sie Christen, und ich wollte dir nicht rathcn, daß du sie