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Schmarotzer und Hungerleider, die denen, welche etwas ver-dient hätten, das Brod vor dem Munde abschnitten undFähndriche wurden.
Das siebenzehnte Kapitel.
Simpler versteht, daß der Adel alleinIm Kriege nicht pflegt beehrt zu sein.
Dieses verdroß einen Feldwebel so sehr, daß er trefflichanfing zu schmählcn; aber Adelhold sagte:„Weiß du nicht,daß man von jeher und allerwegen die Kriegsämter mitadeligen Personen besetzt hat, als welche hierzu am taug-lichsten seien? Graue Bärte schlagen den Feind nicht, sonstkönnte man eine Heerde Böcke zu diesem Geschäfte dingen;sondern es heißt vielmehr:
Ein junger Stier wird vorgcstelltDem Haufen als erfahren,
Den er auch hübsch beisammen hält.
Trotz dem von vielen Jahren;
Der Hirt darf ihm vertrauen auch,
Ohn' Anseh'n seiner Jugend,
Man urthcilt nur nach bösem BrauchAus Alterthum die Tugend.
Sage mir, du alter Krachwadcl! ob nicht edelgcborne Offi-ziere von der Soldateska besser respectirt werden, als die-jenigen, welche zuvor gemeine Knechte gewesen sind? Undwas ist von Kricgszucht zu halten, wo kein rechter Rcspect