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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
Entstehung
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Sie nahm ihre Zuflucht zum innern Gefühle; undda fand sich ein leichterer Weg, diese Bedürfnisseso viel möglich zu befriedigen.

Das Reich der Vernunft war von je he,jenes der Sittlichkeit; die Mittel dazu konnte»aber immer nur solche seyn, die den Vorschrillender Vernunft selbst angemessen waren. So naheder Gedanke von einer Gottheit aus dem Bucheder Natur da lag; so zudringlich die Hofnuugeines fortdauernden Seelenzustandcs sich äußerte,und so schmeichelnd das Gefühl.von geträumterFreiheit war; so mußte sie sich doch im Amfangestatt der Beweise mit dem dunklern Gefühlebegnügen; die zwekmäßigen Folgen gaben in-dessen der Vermuthung frühzeitig die Sankzio»der Gefezlichkeit, die sich auch bei den mannich-faltigten Glossen und Kommentaren stets in ihrerAllgemeingeltenheit erhielt. — Man hebe nurdie Schale einer verworrenen und getäuschte»Einbildungskraft von allen mythologischen undandern Träumereien des Alterthums weg: so wird lsich der Keim einer zur Entwiklung strebende»Vernunft immer entdekken lassen. !