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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
Entstehung
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Statt der Vorrede

^ Menschenwürde! deine Ideale,so schön sie auch der Sterbliche sich schmükt,sie werden ihn-, in diesem Jrrethalestets von der Sinnlichkeit cntrükt.

Sie ist es , die von unsrer frühsten Jugendbis in das Grab der Seele Fürstin war;sie bietet uns zum Laster, wie zur TugendGefühle, Neigung, Kräfte dar!

Denn sie allein gebiert uns alle Triebe,in ihrem Spiegel nur sehn wir die Welt;sie ists, die das Gcscz der Eigenliebelautmahnend vor die Seele stellt.

So wäre dann der Menschheit hohe Würdenur schöner Traum? Die Puppe des Organ?So dürfte nie, im Joche dieser Bürde,er sich dem Thron der Freyheit nahn?

Er darf es ja I wagt er, was alle wollen,nüzt er die Kraft, den Willen zu vollzieh»;er wird es, will er reiner Tugend zollen,und schnöder Weichlichkeit cntfliehn.

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