Statt der Vorrede
^ Menschenwürde! deine Ideale,so schön sie auch der Sterbliche sich schmükt,sie werden ihn-, in diesem Jrrethalestets von der Sinnlichkeit cntrükt.
Sie ist es , die von unsrer frühsten Jugendbis in das Grab der Seele Fürstin war;sie bietet uns zum Laster, wie zur TugendGefühle, Neigung, Kräfte dar!
Denn sie allein gebiert uns alle Triebe,in ihrem Spiegel nur sehn wir die Welt;sie ists, die das Gcscz der Eigenliebelautmahnend vor die Seele stellt. —
So wäre dann der Menschheit hohe Würdenur schöner Traum? — Die Puppe des Organ?So dürfte nie, im Joche dieser Bürde,er sich dem Thron der Freyheit nahn?
Er darf es — ja I wagt er, was alle wollen,nüzt er die Kraft, den Willen zu vollzieh»;er wird es, — will er reiner Tugend zollen,und schnöder Weichlichkeit cntfliehn.
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