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pische Betrachtungsart ist keines ihrer Werke bestimmt,und ein Gedicht, welches dem Leser Muße und Lustdazu ließe, könnte schon deßfalls keinen Werth haben.Und doch ist Bürger seiner Sache dabei so gewiß, daßer den Borwurf der Kleinlichkeit und Pedanterei mitfolgendem Ausspruche abweist: „Ich verkündige allendenen, die es noch nicht wissen, ein großes und wahresWort: Ohne diese Sylbenstecherci darf kein ästhetischesWerk auf Leben und Unsterblichkeit rechnen." Die Ge-schichte der Poesie muß ihm, als er dieses schrieb, garnicht gegenwärtig gewesen seyn. Oder haben etwa Homer,Pindar, Aeschylus, Sophokles und Aristophanes dieseSylbenstecherci geübt? Und um aus der modernen Poe-sie nur ein Beispiel anzuführen, wer war weiter vonihr entfernt als Shakspeare? Ja wie läßt sich bei denAltenglischen Volksliedern, die Bürgern zu seinen schön-sten Hervorbringungen die Anregung gaben, und alsohoffentlich noch leben, nur daran denken? Dagegen sindmanche, sogar auf die Nachwelt gekommene Werke derAlexandrinischen Dichter, die in dieser Sylbenstechercikeine gemeine Meisterschaft besaßen, doch nicht am Leben.In, der neueren Poesie kann man diejenigen, welche siemit besonderem Fleiße getrieben, und dennoch nie, außerim Wahne eines verkehrten Geschmacks gelebt haben, zuHellen Haufen aufzahlen. Bürger verkannte sich selbstund seinen Werth mit dieser ängstlichen Sorge um diekleinen Aeußerlichkeiken der Poesie, woraus man denSpruch des Evangeliums anwenden kann: Ihr solltnicht sorgen und sagen: was werden wir essen? waswerden wir trinken? womit werden wir uns kleiden?