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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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noch als der Held der Correctheit ausgestellt wird, dernll sein Leben lang nicht hat lernen können einen or-dentlichen Hexameter zu machen; der den Gedichten an-derer immerfort die unpassendsten, mattesten und übel-lautendsten Veränderungen aufgedrungen hat; dem manendlich in seinen eignen Sachen wahre Schülerhaftigkeitin der Technik, wenn man damit nicht bei dem nach,sten Herkommen stehen bleibt, Nachweisen könnte.

Es thut mir leid, jenen dürftigen Begriff von Eor-rectheit, der sich blos auf Diction und Versbau be-schränkt, auch bei Bürgern wieder zu finden. Er hatsich zu deutlich darüber erklärt, um Zweifel übrig zulassen. Er setzt in der schon angeführten RechenschaftForm und Stoff eines Gedichtes einander entgegen.Unter Stoff versteht er den geistigen Gehalt. DieserAusdruck ist nicht schicklich: der geistige Gehalt ist keinbloßer Stoff, der durch die äußere Darstellung erst ge-formt werden müßte; er ist selbst schon Form, wovondie äußere Form nur der getreue Abdruck seyn soll.Was Bürger über die Unerschöpflichkeit der ästhetischenIdeen sagt, das einzige in dem Aufsatze, was voneiner höheren Ansicht der Poesie zeugt, ist aus KantsKritik der Urtheilskraft entlehnt. Dies hat seine Rich-tigkeit: es giebt Federungen an ein Kunstwerk, diekeine Gränze kennen, und die es nur gradweise befrie-digen kann; und dann giebt es wiederum Gesetze, diees entweder erfüllt oder Übertritt. Diese Gesetze er-strecken sich aber auf weit wesentlichere und tiefer ein-greifende Puncte, als die Einzelnheiten der Diction unddes Versbaues sind. Bürger ist nicht dieser Meinung