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die letzte, als im wohlhergebrachten Besitz, hat nichtganz weichen wollen, und so schieben sie sich wie zweiPersonen auf einem zu schmalen Sitze hin und her.An dem Mädel, nunmehr der Holden, die ich meine *),hat man das deutlichste Beispiel davon. Der Minne-singer hat nunmehr den dritten Namen bekommen; erhieß in der zweiten Ausgabe der Liebesdichter, und jetzt:Lieb' und Lob der Schönen **). Das gute Ständchen:„Trallyrum larum, höre mich!" ***) ist ebenfalls einetwas idealisirtes Ständchen geworden. Bei weitem diemeisten Veränderungen rühren jedoch von dem Strebennach Correctheit her. Noch von andern fällt es schwör,irgend einen Grund zu entdecken, und man kann siemit nichts anderm vergleichen, als mit dem willkühr-lichen Wundreiben der gesunden Haut. Wenn man inder ältesten Ausgabe liest:
Müßt' ich, wüßt' ich, daß du michLieb und werth ein bischen hieltest.
Und von dem, was ich für dich,
Nur ein Hunderttheilchen fühltest,
Daß dein Danken meinem GrußHalben Wegs entgegen käme,
Und dein Mund den WechselkußGerne gäb' und wiedernähme:
*) S. 1. Bd. S. 161 und S. 513.
**) S. 1 . Bd. S. 45 und S. 536.
***) >S. 1. Bd. S. 131. und S. 54S.