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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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Dichter sie hinterdrein noch duftiger Verblasen wollte,hat die Einheit des Tons darunter gelitten. Zu denFragen und wiederholenden Antworten, überhaupt zuder tändelnden Einfalt, womit sinnlicher Liebreiz alsein Wunderwerk des Schöpfers gepriesen wird, paßteder Ausruf:der liebe Gott! der hat's gethan", voll-kommen.

Die Elemente sind ein religiöser Volksgesang undNaturhymnus voll höherer Weihe und Offenbarungs-gabe. Das Heiligste ist ganz in die Nähe gerückt, diemystische Symbolik der Natur in allgemeine menschlicheGefühle übersetzt, und nicht unbefugt hat der SängerAussprüche aus der heiligen Schrift entlehnt. Ichglaube Luther würde dies Gedicht für ein würdigesKirchenlied anerkannt haben. Untreue über alles ist einsüßes Liebesgekose: kindlich aus einem Nichts gespon-nen, zart empfunden, fantatisch ersonnen, und roman-tisch ausgeführt. Es muß erfreuen, daß die muntereLaune den Dichter auch in letzten Jahren nicht verließ.Das Hummellied, Sinnenliebe, Lied, der wohlgesinnteLiebhaber, und Sinnesänderung, alle von der zierlich-sten Schalkheit und zuweilen von einer markigen aberunverdorbenen Lüsternheit beseelt, sind angenehme Be-weise davon. Ich kann nicht umhin diese kleinen Sa-chen im Range weit über manche berühmtere zu stellen:das Maaß des Kunstwerthes wird nicht durch den äu-ßeren Umfang und den Inhalt begränzt; und sogar einSpinnerlied, das ganz leistet, was es soll, wie dasBürgerische, ist nichts geringes.

Doch muß ich erinnern, daß ich unter den obigen

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