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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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eine weit anmuthigere Erzählung daraus gemacht, wie-wohl nicht im reinen Ton der Ballade, aber so duftigund rosenfarben gehalten, daß der Helle Leichtsinn unsnoch zierlich daraus anspricht, und der herzliche Kum-mer des Betrogenen wie eine kindliche Klage. Es istalles besser zusammengewebt: die drei Dänischen Dog-gen erscheinen nicht erst mit der Katastrophe zugleich,sie sind schon als Schön Klärchens Gefolge bekannt,sammt dem getiegerten Spanier, den sie auf der Jagdzu reiten pflegte; und wie viel artiger nimmt sich derLiebhaber aus, der ihr, wie sie mit ihm davon zieht,Lieder und Mährchcn vorsagt, (ein Zug der sich- sohübsch zu diesem leichten Handel schickt) als der schwereJunker vom Steine. Für die Wahl der Romanzen-Form läßt sich zwar das Lied vom Knaben mit demMantel ansühren, ebenfalls ein Fabliau und eine Sa-tyrs auf die weibliche Treue: allein in dieser alten Bal-lade ist die ganze Darstellung scherzhaft, und es wartetnicht wie hier alles auf eine einzige epigrammatischeSpitze. Bürgers Behandlung thut sich durch nichtssonderlich hervor. Auf der einen Seite derDonner-galoppschlag des Hufs" unddie Stürme der Nase",auf der andern:

Herr Junker, was haun wir das Leder uns wund?

Wir haun, als hackten wir Fleisch zur Bank;bezeichnen die beiden Endpuncte seiner Manier; nämlicheine unpopuläre Künstlichkeit der Darstellung, und dannwieder Popularität, die nicht durch bloße Enthaltungvon allem nicht volksmäßigen, negativ, sondern durchAnnahme gemeiner Sprecharten erreicht werden sollte.

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