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der Ballade von Augenblick zu Augenblick etwas fratzen-mäßig entworfen hat, als mit den unseligen Nachah-mungen, deren keine von Bürgers Romanzen so vielenach sich gezogen, eine unverdiente Schmach widerfah-ren. Noch näher liegt die Parallele mit der Gismundades Hogarth. Dieser hielt das, was seine Freunde vondem edlen Styl der Jtaliänischen Geschichtmahler rühm-ten, für leere Einbildung: er vcrmaaß sich, eben sogut zu mahlen wie Correggio, wählte dazu eine Sceneaus dieser Novelle, und es siel aus, wie sichs erwartenließ. Nach dem Zeugnisse seines Freundes Walpolewar Hogarths Heldin Gismunden ähnlich „wie ich demHerkules", und sah aus wie eine heulende aus demDienst gejagte Küchenmagd. So hart wurde der Künst-ler für seinen Unglauben an eine höhere Gattung alsdie seinige bestraft! Und so steht denn auch BürgersBallade, in ihrer ganzen Gestaltung, von der an zurechnen, die in dem hüpfenden Sylbenmaaße liegt,höchst manierirt, und also in seiner schlechtesten Maniergearbeitet, als ein Beispiel da, daß, wer ein vollende-tes Kunstwerk für rohen Stoff ansieht, aus dem er erstdas Kunstwerk zu bilden hätte, statt dessen es unfehl-bar auf rohen Stoff zurückführen wird.
In dem Liede vom braven Manne hat derDichter der biedern herzlichen Freude über eine wackreThat Ton und Stimme geliehen, und die Absicht machtseinem Herzen Ehre. Nur daß das Gedicht eine ächteRomanze und wahrhaft volksmaßig sey, muß ich mehrals bezweifeln, wenn man auch für das letzte noch soviele Beweise von allgemeinem Beifall ansühren möchte.