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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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aber durch Strenge sie zum Gehorsam und zum Ge-fühl der Ehre zurück zu führen, und läßt den Liebha-ber umbringen. Da er ihr durch einen Vertrautensein Herz in einem goldnen Gefäße sendet, hat sieschon den hülfreichen Trank bereitet, und nach einerkurzen Todtenfeier nimmt sie ihn, legt sich anständigauf ihrem Bette zurecht, drückt das theure Herz anihre Brust, und scheidet so aus der wehevollen Welt.

Bürgers Blandine kündigt sich wie ein leichtsinnigesMädchen an, das ohne Jungfräulichkeit der ersten Auf-wallung folgt. Alles, was ihr Verhältnis« zum Gelieb-ten bezeichnet, ist grob ausgedrückt, und der SpanischeMolch ist gleich bei der Hand, um die Geschicht'e aufder einen Seite durch gräßliche Worte zu heben, aufder andern, wahrscheinlich um ein Theil von der grau-samen Thal des Vaters auf sich zu nehmen, der, ober gleich beim Boccaz sie ohne solche Milderung begeht,dort als der liebendste und mitleidenswertheste Vater er-scheint, hier aber ein sehr gleichgültiger Gegenstand ist.Die Unterredung der Liebenden ist ein Gemisch vonallem, was jemals bei Bürgern als „Geschwätz derLiebe getrieben" wird; an einer Stelle ist das Duo inShakspcare's Romeo und Julia beim Anbruch des Ta-ges auffallend benutzt; zuletzt artet sie in eine Tändeleiaus, die bedeutend seyn soll, aber um so mißfälligerwird. Der von Bürgern hinzugefügte Aufzug der dreiJunker ist der einzige glückliche Moment im ganzen Ge-mälde, so wie er es uns gegeben hat. Der plötzlicheWahnsinn der Prinzessin aber, wie sie „zusammenstürztund nach Luft schnappt, und mit zuckender strebender