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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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ligkeit noch nicht bemerkt worden, sie muß daher wohlnicht sehr auffallend seyn.

Am meisten Verwandtschaft mit der Lenore hat derwilde Jäger, und viclleiche ist er nur darum nichtzu gleicher Celebrität gelangt, weil er der jüngere Bru-der war. Der Gegenstand ist mit strenger Enthaltungvon allem Fremdartigen behandelt, die Erfindung, denHüten und bösen Engel in Gestalt zwei begleitender Rei-ter erscheinen zu lassen, ist ganz der geschilderten Sitte.und dem Glauben des angenommenen Zeitalters gemäß;die verhängnißvolle Symmetrie ihrer Warnungen undAufreizungen sondert die Momente der Handlung, undläßt zwischen ihrer stürmenden Eile die Betrachtung zuAthem kommen, die immer ernster einem nahendenStrafgericht entgegen sieht. In den ersten beiden Stro-phen, in dem Gegensatz des wilden Jagdgetöses mit derfeierlichen Heiligkeit des Gottesdienstes, liegt schon derSinn des Ganzen beschlossen, der sich nachher nurstätig entwickelt. Die Darstellung ist meisterlich, viel-leicht für eine Romanze zu kunstvoll, wenigstens voneiner Kunst, wobei die studirte Wahl und Ausbildungder Züge zu sichtbar bleibt. Ueberhaupt, bis auf dasso sprechende und gewissermaaßen große Sylbenmaaß,das aber nicht faßlich ins Gehör fällt, und am wenig-sten sich einer Melodie anneigt, ist dem Gedichte eineGründlichkeit der Ausführung mitgegeben, woran es zuschwer trägt, um ganz die Bahn des leichten Volksge-sanges zu fliegen, wiewohl es in der Anlage höchst po-pulär gedacht ist. Die Ausrufungen, grellen Tonmalc-reyen, und was es sonst zu viel hat, ohne welches das