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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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Verstärkungen und Erweiterungen, womit das Originalhier ausgestattet ist, platt und ekelhast finden. Der pos-senhafte Gebrauch Lateinischer Wörter, moderne Titula-turen, Anreden der Personen mit Er und Sie, undandere Züge erinnern an den Ton der Prinzessin Europa,die weder eine Romanze noch volksmäßig, sondern bloßgemein ist, und wo die Verkleidung des Dichters alseines Bänkelsängers in allzu wahre Bänkelsänger»übergeht.

Der Kaiser und der Abt hat auch mancherlei Zusätzeund Erweiterungen bekommen, doch ist der gute Humordes Originals ohne Entstellung übertragen, und manchevon den Veränderungen können sogar Verbesserungengenannt werden. Sonderbar ist es bei Bürgers gewöhn-licher Sorgfalt für die Wahrscheinlichkeiten, daß er dieAehnlichkeit des Schäfers mit dem Abt zu erwähnenunterlassen hat:

I um likv z^our iorck8ki'p, ns vvvr mrr^ boo;auch ist es ein Verstoß gegen Costum und Schicklichkeit^den Abt in seiner Bedrängniß mit dem Helden einesneuen Romans („ein bleicher hohlwangiger Werther"^zu vergleichen.

Gras Walther, im Englischen Olulck 'VValer8, istdie letzte unter den entlehnten, und überhaupt in derReihe der Bürgerschen Romanzen. Es ist, ungeachtetder etwas vermehrten Strophenzahl, eigentlich nur eineUebersetzung, aber freilich eine manierirte. Der Gegen-stand hat etwas beleidigendes für die Würde des weib-lichen Geschlechtes, als ob die Treue der Männer groß-müthige Gabe, die der Frauen aber Pflicht wäre. Nach'