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Zu dm allgemeinen Einflüssen einer einschläfernden, iso-lirenden, ungedeihlichen Zeit nehme man nun insbeson-dere den umwölkten Horizont seiner weltlichen Aussichten,Kränklichkeit, Sorgen, und die Nothwendigkeit zu Be-schäftigungen zu greifen, worin er sich entweder seineswenigen Berufs oder ihrer Beschaffenheit wegen nichtHervorthun konnte, Trennung von alten Freunden undGeistesgenossen, Mangel an bereichernden und auffodern-den Anschauungen, eine freudenlose Umgebung sowohlvon Seiten der Natur als des geselligen Lebens * *),endlich das beständige Ringen eines beleidigten Selbst-gefühls gegen den Uebermuth von Gelehrten, die sich ingeistlosem Sammlerfleiß zur Verachtung alles Edlen undSchönen verhärtet hatten, und mit denen ihn sein Ver-hältniß nun einmal zusammenstellte: so hat man alleZüge zu dem traurigsten Bilde, das sich von dem Lebenund dem allmähligen Untergange eines Dichters nurimmer entwerfen läßt.
Schriften eigen war, und in seinen Briefen über ästhetische Er-ziehung in die äußerste Erstorbenhcit überging; aber ste imponirtedem Publicum und Bürgern selbst durch eine gewisse Würde,durch den Schein der philosophischen Tiefe, und durch den nochmehr trügerischen Schein der Mäßigung. Anm. zum
neuen Abdruck. A. W. v. S.
*) Bürger Pflegte wohl den AusrufHallcrs in einem schwer-müthigen Gedichte aufsich anzuwenden:
Ja, recht in seinem Zorn hat das gerechte WesenMir diesen fernen Ort zur Wohnung auserlesen!
Anm. z. n. A. A. W. v. S.