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hatte, und dessen Jugendwerke, die auf dem Stand-puncte einer umfassenden historischen Kritik nur als vor-läufige Protestattonen gegen die Anmaßungen der con-ventionellen Theorie erscheinen, damals das Ziel ver-kehrter Nachahmungen gewesen waren: daß selbst dasWiederauftretcn Goethes, sage ich, in der Gestalt desreifen, selbstständigen, besonnenen Künstlers unmittelbarkeine sichtbare bedeutende Wirkung hervorbrachte.
Der Glaube, der in Rücksicht auf die, welche ihnhegen, seinen guten Grund zu haben pflegt, das Ge-biet der Dichtung ziehe sich gegen das der Begriffe im-mer enger zusammen, jede neue und große Hervorbrin-gung in der Poesie werde immer schwieriger, ja un-möglich: dieser Glaube verrieth sich an mancherlei Symp-tomen als allgemein herrschend, und Bürger hatte häu-fige Anwandlungen von diesem Kleinmuth. Eine Kritik,die ihn noch in den letzten Jahren traf, die Beurthei-lung der zweiten Ausgabe seiner Gedichte in der Jenai-schen Literatur-Zeitung, war eben nicht gemacht, ihndavon zu heilen: sie drohte seinem Ruhme einen ge-fährlichen Stoß, ohne daß er in seinem Innern einenrechten Gegenhalt wider sie gefunden hätte *). So hat-ten sich alle Umstände zu seinem Nachtheile gewandt»
*) Der anonyme Verfasser dieser Recension, welcher sichgleichwohl leicht errathen ließ, und nicht unbekannt bleiben konnte,war Schiller. Dies kränkte Bürgern um so mehr, weil er fürden Dichter der Götter Gricchcnlandcs eine lebhafte Bewunde-rung gefaßt hatte. Die Recension war mit der kalten abgezirkel-ten Eleganz abgefaßt, welche Schillers damaligen prosaischen