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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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Bürgers Eintritt in seine Laufbahn war nicht ohnebegünstigende Umstände. Ein kühnerer Geist regte sichum diese Zeit in unserer ganzen Literatur, gleichgesinnteFreunde begleiteten ihn und bald kam ihm der Beifalleiner jubelnden Menge entgegen, die alles Neue mitder lebhaftesten Theilnahme aufnahm, und für die beider bisherigen Eingeschränktheit so vieles neu war. Erhielt sich nicht mit Unrecht für einen von den Befreiernder Natur vom Zwange willkührlicher Regeln, undward als der Erfinder oder Wiederbeleber ächter Volks-Poesie ohne Widerrede anerkannt. Dies gab ihm Muthund Sicherheit, wenn er gleich nicht in die trunkenenHoffnungen Mancher einstimmen konnte, die nicht nurohne Theorie und Kritik, sondern ohne alles gründlicheKunststudium das Höchste in der Poesie, als die ihremwahren Wesen nach nur eine freie Ergießung sich selbstüberlassener Originalität sey, zu ergreifen gedachten.Dagegen wurde er auch zu den Verirrungen, die baldauffallend überhand nahmen, nicht mit fortgerissen, undder Einfluß damals herrschender Ansichten aufseine Grund-sätze und Ausübung zeigt sich nur bei einer nähern Prü-fung. So viele zuversichtliche Kraftverheißungen gingenohne bleibende Spur vorüber, und nachdem die soge-nannte Sturm- und Drangperiode in den siebziger Jah-ren des verflossenen Jahrhunderts ausgetobt hatte, ließsich in den Achtzigern eine gewisse Erschlaffung spüren,die durch mancherlei zusammentreffende Umstände ver-mehrt ward. Die Lethargie war so unerwecklich, daßselbst das Wiederauftreten jenes großen Geistes, welcherzu der vorhergehenden Periode den ersten Anstoß gegeben