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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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an Geist und Character vortreffliches Schwaben-Mäd-chen, nicht ohne Vermögen, und überdies mit sehrwahrscheinlichen Aussichten zu ansehnlichen Erbschaften,einen Ring an den Finger practicirt hat. Das Mägd-lein heißt Maria Christiane Elisabeth Hahn,und wohnt in Stuttgart, von wannen ich sie künf-tigen Michaelis heimholen werde. Diese ganze Heiraths-Geschichte ist so romanhaft und originell, daß sie gewißseit Adam die erste in ihrer Art ist. Das Mädel hatsich aus meinen Gedichten bis über die Ohren in michverliebt. In einer lustigen Gesellschaft wird sie damitaufgezogen. Scherzweise macht sie ein Gedicht, worinsie um mich förmlich anhält. Es ist aber natürlicherWeise kein Gedanke davon, daß das Ding gedrucktwerden und in meine Hände gelangen soll. Gleichwohlgeschieht dies ohne ihr Wissen und Willen durch Je-mand, der eine Abschrift dieses Gedichts zu erhaschen weiß.Ich fange diesen Winter durch an, mich nach Namenund übrigen Umständen der Verfasserin zu erkundigen.Alle Nachrichten lauten sehr vortheilhast. Ich gerathedurch ein poetisches Gegencompliment endlich selbst mitihr in Brief-Wechsel; erhalte ihr Portrait, stimme denanfänglichen Scherz nach und nach in Ernst um, gebeihr eine umständliche und getreue Schilderung meinerinnern sowohl als äußern Umstände, reise endlich selbstin diesen Oster-Ferien nach Stuttgart, und die Sacheist richtig. Unmöglich ist mirs jetzt, die höchst sonder-baren Fügungen bei der ganzen Geschichte aus einanderzu setzen, wodurch sie ein solches Ansehen gewinnt, daßentweder eine höhere unsichtbar leitende Hand im Spiele