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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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den, daß ich ihn mir nicht einmal zurückrufen, vielweni-ger gründlich erklären kann. Alles, was ich mit einigerWahrscheinlichkeit herausbringen kann, ist, daß jenerfatale Zauber durch einige Nebenvorstellungen veranlaßtwurde. Was ich sonst geliebt habe war blond, daherfantasirte ich mir auch immer mein Schwabenmädchenblond. Es mußte mir also wohl fremd auffallen, geradedas Gegentheil zu finden. Manches möchte ich auchwohl auf die Rechnung des Mahlers setzen, der denHaaren das Ansehn einer großen kohlschwarzen Allongen-perrücke, und sonst sowohl dem Gesicht als der Stellungmanches gegeben hat, welches sich zuverlässig in demOriginal nicht findet. Sähe ich das Original selbstdaneben, so würde ich mich bestimmter darüber aus-

Frau v. der R. Folgendes aus Erinnerung mit (S. den Gesell-schafter 1823. S. 751.):Vorzüglich ist mir im Gedächtnißgeblieben, daß Bürger, als durch die geistreichen und gefühlvollenLieder und Briefe des Mädchens aus Schwaben sein Herz undKopf schon ganz gefangen waren, er seine Geliebte um ihr Bild-nis gebeten habe. Dies sey nach einiger Zeit angekommen, voneinem herzlichen Briefe begleitet. Mit ungeduldiger Liebe habeer das Packet eröffnet, sey aber von Angst und Schrecken er-griffen worden, als er das schöne Bild einer Iiaräi vrnnetteerblickte. Ihm war, als schwebte seine sanfte, holde, blondeMolly, in aller Milde ihres Liebreizes, seiner Seele vor. Ersah wieder ans das Bild der schönen Brünette hin; ihr feurigerBlick schreckte ihn noch mehr; er warf das Bild und den nochungelesenen Brief auf den Tisch, lief aus seinem Zimmer, schloßhinter sich zu, und eilte, von wunderlichen Gefühlen ergriffen, in'sFreie. Hier kam er an ein Waizenfeld. Die Zeit wurde ihm