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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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Thal ein allerliebstes Anekdötchen für Stadt und Land,wenn aus dem Spaß noch einmal Ernst würde. Ichselbst wüßte vor süßer Verwunderung kaum was ichdazu sagen sollte, wenn aus eine so sonderbare Art indem fernen Schwabenlande für meines Lebens Nach-mittag noch ein Glück sich aufthun sollte, welches nochirgendwo auf Erden zu finden, ich nach dem Tode derEinzigen längst nicht mehr hoffte, so weit ich auchmeine Blicke in Ober- und Niedersachsen umher werfenmochte. Aber mein Gott! wie viel Zeit verderbeich Ihnen mit meinem Geschwätz!

Leben Sie wohl, theuerste Freundin»!> Ichdarf Sie doch so nennen? Mein Herz hegt solcheEmpfindungen für die Verdienste Ihres Geistes undHerzens, daß Sie mich wohl ausdrücklich dazu berech-tigen können. Auf meine Discretion dürfen Sie übri-gens sich eben so sicher verlassen, als ich auf Redlichkeitund Edelmuth Ihres Herzens, aus Wahrheit eines jedenihrer Worte baue.

Versichern Sie Ihren Herrn Gemahl meiner wah-ren Hochachtung; und wenn wir uns gleich bisher nochnicht von Angesicht zu Angesicht sahen, so könnte esja doch vielleicht künftig und wer weiß, wiebald noch einmal geschehen. Der Himmel segneSie beiderseits mit der baldigsten Erfüllung aller Ihrergerechten Wünsche!

G. A. Bürger."