weiblichen Majestät halten, auf Zuwerfung derselbenausdrücklich anzutragen — das lustigste, sage ich, ist,daß einige glauben, das ganze Gedicht könne unmöglichetwas anders seyn, als eine Pläsanterie, womit irgendein Spaßvogel—also nicht einmal eine Spaßvogelinn —mich zum besten haben wolle. — Andere gehen mirdagegen sehr ernsthaft zu Leibe und fragen: Ob ich
denn so ganz und gar still sitze und der Sache gar nichtweiter nachforschen wolle? Es wäre doch ja unerhörtund unverantwortlich, sich so streichle» zu lassen, undnicht einmal mach der streichelnden Hand umzusehen.Dennoch möchte vielleicht die Hand gar sehr verdienen,daß man nach ihr griffe und sie fest hielte, u. s. w.Kurz, ich werde über meine scheinbare Indolenz bis-weilen fast ausgescholten. Ich erwiedere dann ganz kalt,daß ich fast gar keine Mittel und Wege vor mir sehe,die Verfassen»» des Gedichtes zu entdecken, wenn esihr nicht selbst gefalle, ihre Spur mehr zu verrathen.Madame Ehrmann kenne sie ebenfalls nicht. Ich müssealso ruhig abwarten, was für ein Licht mir etwa künf-tig noch einmal von ungefähr darüber aufgehen werde.Seitdem sollen nun, wie ich höre, unsere Schwabenund Schwäbinnen, deren wir hier nicht wenige haben,darauf ausgehen, die Sache gründlich auszukundschaften,es koste auch, was es wolle. Diesen Umstand kann ichin Zukunft bequem genug nutzen, Elisen glauben zumachen, ich sey ihr ohne Hülfe der Madame Ehrmanngar bald auf die Spur gerathen. Wenn ich nur erstunmittelbar etwas von ihr habe»
Merkwürdig genug wäre es übrigens, und in der