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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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Liebes Väterchen, daß Ihnen das hohe Lied werthist, macht mir unendliche Freude. Unter unfern vierAugen läugne ich meine Schwachheit nicht, daß ichmich fast so gern darin spiegele, als Narciß in seinerQuelle. Es ist eine böse Krankheit, wenn man sichselbst gram ist; und ich habe mich in diesem Spiegelwieder etwas leiden lernen. Deswegen ist mir dasStück so lieb. Wie behaglich mir das öffentliche Zeug-niß Ihres Beifalls gewesen, darüber ist wohl nichtnöthkg, viele Worte zu machen.

Herzlich danke ich Ihnen, mein Bester, daß Siedem Sammler an der unfruchtbaren Leine auch einigeBlumen zu seinem Strauß haben zukommcn lastenwollen.

Herr Bouterwek ist vor einigen Tagen hier ange-kommen und auch bereits bei mir gewesen. Ich habeIhren Auftrag bestellt. Er ist unstreitig ein vortreff-licher Kopf, von dem sich noch viel Herrliches erwartenläßt. Das scheint mir auch der Fall mit dem jungenSchlegel, dem Sohn des Consistorialraths in Hannover,zu scyn.

Leben Sie wohl, Theuerster! Gott erhalte Sie unsnoch lange, lange in Gesundheit und Wohlbehagen anseiner Erde, und allem Schönen und Guten; das da-rauf ist. Ich umfaste Sie mit der ganzen Inbrunstmeines Sie ewig verehrenden und liebenden Herzens.

G. A. Bürger.

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