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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
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Eleim an Würger*).

Halberstadt, den 15ten Nov. 1789.Ich schreibe, lieber Bürger, an Herrn Bouterwekund bekomme zum Glück noch Zeit zu zweien Zeilenan Sie! Herrlich, daß Sie den Zweig der GesundheitLeibes und der Seelen gepackt haben, nun, bitt' ich,ihn fest zu halten. —

Die Prachtausgabe, nicht die, die andere, die wieeine liebliche den Grazien gefallt, die muß zu Standekommen. Die Kosten werden nicht fehlen. Ihre Musehat eine so große Menge von Freunden; dem fünfzig-sten Theile wird leicht seyn, der lieblichen Blume dengoldnen Friedrich zu spenden. —

Lassen Sie nur die jungem Freunde die Werberseyn, die Alten können nicht, sie haben zu viel zu thunund dürfen ihre Geschäfte nicht vermehren. —

Und dann, so rieth' ich wohlmeinend, zu dieserschönen Blume das Schönste zu nehmen. Beim Dörf-chen z. E. stehen Nachbarn **) — die, mein Bester!nähme ich nicht mit auf. —

Diesen Rath, hoffe ich, nehmen Sie dem altenGutmeiner nicht übel. Auch ließe ich alle die Fehdenund Krittlergeschmeiße und was nicht die Muse, son-

*) S. literar. Convers.-Bl. 1822. S. 224.

**) „Schnick und Schnack" „Keine Wittwe" „Der armeDichter" sind gemeint.