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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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denn Sie haben ja auf den schönen Bürger längst zehn-fach pränumerirt, und dann ist und bleibt cs immernoch eine große, große Frage, ob so viel zusammen-kommt, daß die Kosten der Toilette bestritten werdenmögen. Wenn nicht wenigstens gegen Dreihundert sub-sccibiren, so müßte es wunderlich kommen, wenn ausder ganzen Herrlichkeit etwas werden sollte. DreihundertGleime aber gibt es ja nicht in der Welt, geschweigedenn in Deutschland. Ich sage das nicht in bösem,sondern in gutem, fröhlichem Muthe, denn Sie habenRecht, man muß nicht so grkesgramisch seyn, und ichhabe seit einiger Zeit gute Progressen gemacht, mir dieseUnart ganz abzugewöhnen.

Den größten Theil dieses Sommers bin ich abwe-» send und bei meinen Schwestern in Chursachsen gewe-

sen. Ich denke, ich habe den grünen Zweig der Ge-sundheit Leibes und der Seele bei dieser Gelegenheitwieder fest zu packen gekriegt und hoffe noch einmalwieder empor zu kommen- Ich machte Anstalt, vonhinnen zu ziehen und den Staub abzuschütteln; da habensie mich aber zum Professor gemacht und ich bleibe einst-weilen noch hier. Freilich muß ich, bis sie mir etwasgeben, selbst zusehen, wo ich was zu essen bekomme;da ich es indessen nun aus mehrjähriger Erfahrungweiß, daß man dennoch leben kann, wenn Einem schonNiemand was gibt, so muß ich's wohl so lange gutseyn lassen, bis es eben einmal besser wird. Und sowüßte ich denn Niemand in der Welt, mit welchem ichnoch sonderliche Lust hätte, mich zu zanken. Ich willalso auch keine geharnischte Vorreden mehr schreiben»