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hin — sehen Sie, wie sehr Sie geliebt werden! — umwieder zu antworten. Ich sage im Scherz: Soll ichmit an Ihren Freund schreiben? — und aus diesemScherz wird in weniger als einer Minute Ernst. Wiedrollig doch in der Welt Verbindungen entstehen können!— Doch der Scherz, mein werthester Herr, ist nicht alleinSchuld an diesem Briese. Die beiden Herren Millersagen mir täglich so viel Rühmliches von Ihrem edel-müthigen Character, von Ihrer Einsicht, von IhremGeschmack und von Ihrem Enthusiasmus für die DeutscheLiteratur, daß ich unmöglich umhin kann, Ihnen hier-über meine tiefe Verbeugung zu machen. Und das allesum so viel mehr, mein werthester Herr, da Sie inSchwaben leben, welches, wie ich bisher glaubte, denMusen torru nicoAnita. ist. — Mein Herz empfindetfür Sie, mein werthester Herr, ob ich gleich Ihr Ange-sicht nie gesehen habe und schwerlich sehen werde, weildie Herren Miller Sie lieben. Mich lieben diese zweibraven Freunde, wie ich überzeugt bin, gleichfalls; wennSie also durch gegenseitiges Gefühl, um dieser unserergemeinschaftlichen Freunde willen, das meinige belohnenund dieses in Briefen an-mich ausdrücken wollen, sowerde ich mich freuen, die Zahl meiner Freunde aufeine so glückliche Art vermehrt zu sehen. Ich bin mitbeständiger Hochachtung
der Ihrige.
Bürger.
Göttingen, am 6ten Februar 1772.
Wie sehr ich Ihr schönes Herz und Ihre vortreff-