kann ich Herrn Michaelis ein Stück versprechen, dasnicht ganz schlecht seyn soll. Es ist das verdeutschte,aber srei verdeutschte l^erviKilium Veueris. Ich habemir vorgenommen, in diesem Stücke den Wohlklang unddie Correctheit so weit zu treiben, als in meinen Kräftensteht. Die Mißtöne, die meinem Ohr entwischen könnten,werden Sie gewiß bemerken. Nächstens überschicke ichIhnen das Stück. Auch habe ich sonst noch ein DutzenbMinnelieder liegen; wenn aus einem oder dem andernetwas Taugliches werden kann, so steht's Herrn Michae-lis auch zu Diensten. Wenn's Ihnen nicht zu beschwer-lich fällt, so halten Sie doch ja Ihre Erinnerungen übermeine Arbeiten nicht zurück. Es braucht nur immer einkurzer Wink zu seyn, ich will schon zu verstehen suchen.Ihr
gehorsamster Diener und ewiger VerehrerBürger.
Bürger an . . . *).
Göttingen, am Ilten Januar 1772.Hochzuehrendcr Herr!
Heute, da ich auf dem Zimmer der Herren Millerbin, kommen Briefe aus . . . und, wie sie mir sagen,von ihrem liebsten Herr ... an. Sie setzen sich sogleich
Dieser und der folgende Brief sind abgedrucktAus deinMorgcnblatt. Decemb. 1824. Nr. 302. S. 1206 f.