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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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darin machte, fand aber noch immer Zeit, die schönenWissenschaften gründlicher zu studiren, als man sie ge-meiniglich zu studiren pflegt. Jndeß brachte ihn eineunglückliche Gewohnheit und Mangel an guter Gesell-schaft noch immer wieder in seine vorigen Ausschweifungen,und dadurch wurde sein Großvater so aufgebracht, daßer seine Hand gänzlich von ihm abzog. In dieser trau-rigen Lage ist er noch, aber so unglücklich sie ihn inmancher Hinsicht macht, hat sie doch gute Folgen fürihn gehabt. In dieser Zeit ward ich mit ihm bekannt.Die Anhänglichkeit an Meinungen, die ich nicht mehrhatte, die Zuversicht, die alle Gelehrte von einer ge-wissen Secte haben, und die mir von Tag zu Tageunerträglicher wird, weil sie ein sicherer Beweis ist, daßman noch nicht viel gesehen hat und nie weit sehenwird, machten, daß wir, trotz unserer Bekanntschaft,noch immer entfernt blieben. Der genaue Umgang mitmeinem Freunde Götter, der mir damals wenig Zeitund wenig Lust zu einem Andern ließ, trug vielleichtauch etwas dazu bei, Einerlei Liebe zu den Musen,einerlei Studien mußten uns indeß näher vereinigenund nach Gotters Abreise sahen wir uns schon öfter.Ich reiste indeß nach Berlin, und seit meiner Zurück-kunft leben wir als Freunde mit einander. Er hat seit-dem das Spanische sehr weit getrieben und ist ganz zuden griechischen Musen zurückgekehrt. Die erste Fruchtdieses Umgangs wird eine Uebersetzung des Romans vondem ephesischen Zkenophon seyn, der nicht ohne Interesseist und wegen seines Alterthums schon Aufmerksamkeitverdient. Er hat mit einer Uebersetzung des Homer an-