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wo es sich befindet, sehr gut, und wird dergestalt ge-liebt, daß ich Mühe haben würde, es loszureissen. Dennalle sind, Gottlob! sehr gut geartete und liebenswürdigeKinder von Kopf und Herzen. Allein wenn ich wiederheirathete, so würde es mit darum geschehen, daß ichdadurch von dem Herzweh genäse, welches ich so oftüber die Abwesenheit und Zerstreuung meiner liebenKüchlein empfinde. Ich würde sie dann wieder um michversammelt wissen wollen, theils um Kosten zu ersparen,theils um ihre Erziehung unter meinen Augen zu be-sorgen. Da ich aber diese Kinder alle außerordentlichlieb habe, und es bei mir sowohl Temperament, alsGrundsatz ist, daß man nie gütig und liebreich genuggegen seine Kinder seyn könne, so würde es mich anmeiner empfindlichsten Seite schmerzen, wenn sie es beieiner Stiefmutter hart und übel hatten. Nun könnte eineStiefmutter, wäre sie gleich sonst ein gutes Weib, dieKinder vielleicht dennoch nicht lieben, blos weil sie nichtKinder ihres eigenen Leibes wären. Ganz unschuldigerWeise könnten sie ihr zuwider seyn. Denn ich fühle,es könnte mir eben so gehen, wenn ich Stiefvater vonmanchen Kindern seyn sollte, die ich unglücklicher Weisenicht leiden kann; und gleichwohl brauchte ich mich des-wegen nicht für schlechter zu halten, als ich wirklich bin.Dieses ist also ein höchst wichtiger Punkt, der aufmerk-same Prüfung erfordert.
Nunmehr noch etwas von meiner vorigen Lebensge-schichte. Ich habe zwei Schwestern zu Weiberngehabt. Auf eine sonderbare Art, zu weitläufig hier zuerzählen, kam ich dazu, die erste zu heirathen, ohne sie