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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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An meiner Lebensweise und an meinen Sitten istnoch ungleich mehr auszusetzen. Ich bin kein guterHaushälter: nicht, daß ich etwa zur Verschwendung ge-neigt wäre; sondern weil ich ziemlich unordentlich, nach-lässig, träge und leichtsinnig bin, und weder meinesGeldes, noch meiner übrigen Habseligkeiten sonderlichachte. Es läßt sich daher auch kein Mensch bequemerbekriegen, als ich. Denn wenn ich den Betrug auchmerke, so muß er schon arg kommen, ehe ich ihn nurzur Sprache bringe, besonders auch darum, weil ich michNiemanden gern unangenehm mache. In Essen, Trin-ken und vielen andern Gegenständen des Luxus kannich mich, ohne daß es mir sauer wird, sehr sparsambehelfen. Etwas weniger vielleicht in der Kleidung,worin ich, wenn cs seyn kann, wohl etwas mehr, alsmeines Gleichen modernisire.

In dem, was die Kinder dieser Welt Artigkeit undfeine Lebensart nennen, habe ich auch eben nicht vielgethan. Ich glaube, ich bin ziemlich trocken, hölzernund steif in meinen körperlichen sowohl, als geistigenBewegungen. Durch sogenannte Galanterie und Poli-tesse bin ich schwerlich im Stande, mein Glück zu ma-chen. Was ich vielleicht auch leisten könnte, den Men-schen angenehm und gefällig zu seyn, das unterlasse ichdoch, entweder aus Stolz, oder aus Nachlässigkeit undTrägheit. Des Stolzes, wie auch des Trotzes gegenfremden Stolz und Trotz ist mir überhaupt eine ziem-liche Portion zu Theil geworden. Dies wäre indessenwohl noch so übel nicht. Aber das ist übel, daß ich'saus Nachlässigkeit und Leichtsinn zum Beispiel oft an