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unterdrücken, — nein, ich dürste cs nicht unterdrücken,wenn ich auch gleich im voraus wüßte, daß sie mir da-durch, zu meinem unaussprechlichen, bis in's Grab hinabdauernden Kummer, verloren ginge. Also gebeut mirder Richter, der Gesetzgeber, der Gott, den ich in mei-nem Busen trage, den ich nicht verlaugnen kann, denich verehren, dem ich, trotz allen widerstrebenden Nei-gungen gehorchen muß, wenn ich nicht unmittelbar diegrausamste aller Seelenstrafen Verachtung und Verab-scheuung meiner selbst auf mich laden will.
Theures Mädchen! so sehr ich wünsche, daß Siedie Person seyn mögen, der es verliehen ist, den Nach-mittag und Abend meines Lebens zu beseligen; die Per-son, welche nun noch aus Erden zu finden ich längstverzweifelte; so sehr ich wünschte, der einzige MannIhres Geistes, Ihres Herzens, Ihrer Sinne, und inallen diesen der Mann Ihrer höchsten irdischen Glück-seligkeit zu seyn: eben so sehr drangt mich auch diePflicht, Sie durch dieses getreue Bekenntnis! von mirselbst zur strengsten Prüfung aller Ihrer Neigungen undAnsprüche erst aufzufordern, che der Enthusiasmus unsBeiden zu Schritten verleite, die uns in großes Unglückführen könnten. Ich will daher mein Inneres undmein Aeußeres so schildern, daß, wo möglich, ich selbsthinfort mich nicht genauer kennen will, als Sie michkennen sollen.
Was zuvörderst meinen Geist und mein Herz be-trifft, so mögen Sie zwar wohl glauben, Beides ausmeinen öffentlichen Werken so hinlänglich zu kennen, umsich in Ansehung dieser Stücke volle Genüge für Ihre