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und geschrieben, die sich seiner bemustert und in seinenSchriften verrathen haben soll. Wem, wie ihm, jederauch noch so bescheidene Wunsch versagt, jede noch sogegründete Hoffnung vereitelt wird; wer, bei dem leb-haften Gefühle, tausend Andere, denen es in einträg-lichen Aemtern wohl geht, an Kraft und Talenten zuübertreffen, — alle Mühe hat, durch beschwerliche undwiderliche Arbeiten den allernothdürstigsten Unterhalt zuerwerben; wer von Männern, deren Achtung und Auf-merksamkeit er zu verdienen glaubt, verkannt oder ver-nachlässiget; wer überdieß von bürgerlichen und häus-lichen Mißgeschicken und Unglücksfällen jeder Art ver-folgt und auf's äußerste getrieben wird: dem wäre jaam Ende wohl eine gewisse in Bitterkeit übergehendeUnzufriedenheit zu gute zu halten. Gleichwohl behaupteich, daß diese Bitterkeit wenigstens nicht in dem Gradein Bürgers Herzen gelegen habe, in welchem sie sich,bei seiner lebhaften und kräftigen Art sich auszudrücken,in seinen Schriften hin und wieder äußern mag. Auchim vertrauten Umgänge mochten manche Worte, dieihm wohl zuweilen entfuhren, einen Anstrich von Bitter-keit haben: aber er ließ doch diese Bitterkeit eben sowenig, als das Gefühl seiner Ueberlegenheit, Andere inHandlungen empfinden. Ein berühmter und sehr ver-dienstvoller Gelehrter hatte sich einst unter dem NamenDaniel Seuberlich in einem „Feynen kleynenAl man ach" über gewisse Behauptungen von Volks-Poesie, welche Bürger im Deutschen Museum *)
0 1776. 1 . Band, Seite 440.