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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
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derungen an ihn verlieren, ihn beschuldigen wollten, erhabe sie absichtlich darum gebracht, und, ob er gleichwohl bezahlen können, dennoch aus betriegecischem Vor-sätze nicht bezahlt: so thun sie ihm wahrhaftig! Unrecht.Die Bezahlung dessen, was er schuldig war, machte ihmimmer ein sehr lebhaftes Vergnügen. Dieses Vergnügenwollte er sich noch in den letzten Tagen seines Lebensverschaffen. Zu dem Ende hatte er wirklich schon einigeim Halberstädtischen gelegenen, von seinem Großvaterererbten Ländereien verkaufen lassen, um mit dem, wasnach dem Abtrage der bereits daraus hastenden Capitaliennoch übrig bliebe, auch seine hiesigen Schulden zu be-zahlen. Wäre nicht die Form der ersten Vollmacht, dieer seinem redlichen Geschäftsführer, dem von ihm unge-mein hochgeschätzten Herrn Bürgermeister Bollmannin Aschersleben, zugeschickt hatte, nach Preussischen Lan-desgesetzen fehlerhaft und daher die Vollmacht selbstungültig gewesen: so würde das Geld noch vor seinemTode angekommen seyn, und er würde dann den größtenTheil seiner Schulden, freilich zum Nachtheile seinerKinder, getilgt haben *).

*) Keine seiner Schulden drückte ihn schwerer, als die großeAusgabe seiner Gedichte, die er schon im Jahre 1789 mit eini-gem typographischen Schmucke angekündigt, und worauf einguter Theil seiner Verehrer ihm eine Pistole voraus bezahlthatte. Diese Pränumerations-Gelder waren zwar in der balddarauf folgenden letzten großen Zerrüttung seiner häuslichen Um-stände mit darauf gegangen, aber er selbst hatte ste doch nichtdurchgebracht. So sehr es ihm seitdem am Herzen lag, dieAusgabe, aller Schwierigkeiten ungeachtet, noch zu Stande zu