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lingsbeschästigungen, wann er die Idee und den Planzu einem schönen Gedichte faßte und entwarf, hatte erden Fehler, daß er sich meistens mit der Freude derEmpfängniß begnügte, und, wann ein Paar Strophenfertig waren, daß Stück bis auf gelegnere Zeiten, dienicht immer kamen, hinlegte. So wurden die erstenStrophen des wilden Jägers bald nach derLenorefertig; sie ruheten aber lange, und als er endlich wiederdaran ging, war sein Feuer halb verraucht. Bei Le-nardo und Bland ine machte er eine Ausnahmevon dieser Gewohnheit. Dieses Stück wurde unmittbarnach dem Entwürfe ausgesührt, und Kenner wollen ihmdas ansehen.
Eine gewisse Nachlässigkeit in Geschäften, die ihmzuwider waren, habe ich oben schon eingeräumt. SolcheGeschäfte ließ er gern, wenn es irgend möglich war,ganz liegen, oder verschob sie doch bis auf den letztenAugenblick. Dieses, einem Gefchäftsmanne freilich nichtleicht zu verzeihenden Fehlers bekannte er selbst sichschuldig, und pflegte dann wohl drollige Beispiele vonversäumten Fatalien, nicht beigetriebenen Strafgeldern,u. s. w. zu erzählen. Aber ich habe auch schon gesagt,daß in solchen Fällen nicht sowohl Eckel vor aller Arbeitüberhaupt, als vielmehr Widerwillen gegen gerade dasGeschäft, die Ursache war.
Wer Bürgern für einen schlechten Bezahler hielt,der hatte in so fern Recht, als der schlechte Zustandseiner Lasse ihm gar zu oft die pünktliche Erfüllungseines Versprechens unmöglich machte. Aber wenn diejeni-gen unter seinen Gläubigern, welche vielleicht ihre For-