nicht zu wecken, damit mir nicht wie weiland Saul'ngeantwortet werde. Und wie wurde diesem geantwortet?„Der Herr ist von dir gewichen, und dein Feind wor-den. Der Herr wird dir thun, wie er durch mich ge-redet hat, und wird das Reich von deiner Hand reisten,und — deinem Nächsten geben. — Morgen wirst duund deine Söhne mit mir seyn, u. s. w." Auch nochmanche andere Wendungen scheinen Ausflüsse einer Er-bitterung zu seyn, welche in edcln Gemüthcrn immerReue und Mißfallen nachzulasten pflegt. So scheintzum Beispiel die Figur der Aeußerung, wie Recensentsich berechtigt glaubt, die Sache der Kunst gegen, dasBürgerische Beispiel zu verfechten, gegen alle Elegie enan Molly und alle Blümchen Wunderhold undalle hohen Lieder, in denen man vom Rabensteinund von der Folterkammer in das Flaumenbette derWohllust entrückt wird, zu verfechten — eine Figur,die mich und namentlich einige meiner Products, diewohl auf etwas Achtung in der poetischen Welt An-spruch machen dürfen, mit der Kunst in völlige Oppo-sition bringt — von der Linie der ästhetischen sowohl,als sittlichen Grazie ein wenig abzuweichen. Sollte ichin allem dem irren, so wäre mir es ungemein lieb:denn es würde mir das Herz erleichtern, welches sonstalle diese Vergehungen auf Rechnung seiner eigenenUebercilung nehmen muß. Sollte ich wirklich Fechtcr-künste gezeigt haben, wiewohl mir die Gerechtigkeit diesesVorwurfes noch nicht einleuchten will: so thut mir auchder bloße Anschein davon um so mehr leid, als meinGegner dadurch veranlaßt zu seyn scheint, Gegenstöße
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