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sehen mochten, daß mein poetischer Lorber ein wenigentblättert würde, aus meiner aus so guten Grund-sätzen beruhenden Apathie aufregen, und kündigte im46. Stücke des Intelligenz-Blattes der AllgemeinenLiteratur-Zeitung jenem Urtheile einen Proceß an.Es kommt mir nun vor, als habe ich nicht wohl ge-handelt. Denn in jener Apathie liegt, däucht mir, eineWürde, deren Gefühl süßer ist, als alle Siege überden Gegner, auch in der gerechtesten Fehde. DieseWürde habe ich nunmehr verloren, und der Verlustgeht mir nahe, wie der reinen Unschuld der erste Fleckenin ihrem weißen Gewände. Denn wenn auch gleich,wie ich mir schmeichle, jene Ankündigung keine gröbereEntweihung der moralischen und ästhetischen Würdeaufstellt: so ist sie doch in einem zu gereizten Tone abge-faßt, als daß ich cs meinem Gegner allein und nichtmir zugleich mit verwerfen dürfte, die Saiten in seinerVertheidigung bis zu einigen Mißtönen überspannet zuhaben, die den Göttinnen der Anmuth schwerlich ge-fallen werden. Nicht zu meines Gegners, sondern zumeiner eigenen Beschämung rechne ich dahin die mirvorgeworsenen Fechterkünste, die Wortklaube-reien, die vorsätzlichen Mißdeutungen; diezwar nicht direkte, aber gewiß indirekte Beschuldigung,daß ich nirgends in meiner Behandlung der Empfin-dungen die groben Zusätze von Sinnlichkeit, Unsittlichkeitu. s. w. abstoße; daß ich meine ungeschlachte ungebildeteIndividualität mit allen ihren Schlacken gebe, undhierin vielleicht Originalität und Eigenthümlichkeit setze.Ich rechne dahin die Warnung, den Schatten Samuels