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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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würde wieder auf einen grünen blühenden Zweig gekom-men seyn, wenn ich meine mit allen häuslichen undwirthschastlichen Tugenden gezierte Auguste, und mitihr meinen Muth und meine Thätigkeit behalten hätte.Nun muß ich mich wieder fremden Leuten preis geben,so enge ich mich auch zusammen gezogen habe. Meineälteste und einzige Tochter erster Ehe, ein sehr viel ver-sprechendes Mädchen, habe ich der Frau Professorin»Erxleben in Kost und Erziehung gegeben. De»Nachlaß meiner Entflohenen, nebst seiner Amme, hatmeine Schwiegerinn mit nach Bissendorf genommen.Höchst traurig ist es, daß ich meine lieben Küchlein nunso von mir entfernen muß. Wann werde ich sie wiederzu mir versammeln können?

Eben laufen Briefe aus England ein, daß ich einenjungen Engländer in's Haus und unter meine Aufsichtnehmen, auch ihn von Brüssel, wohin ihn sein Vater,Lord Lisburne, selbst begleiten will, in ungefähr dreiWochen abholen sott. Ich hoffe, diese Zerstreuung sollmir etwas wohl thun.

Leb' wohl, mein bester Boie! Gott segne Dich nebssDeinem trauten Weibe mit allem dem Segen, denn icheinst so heiß, allein umsonst, für mich erflehete! Unver-änderlich Dein getreuer

Bürger."

So trauerte, so wehklagte Bürger noch zwei Monatenach dem Tode seiner Molly. Indessen suchte er sichdoch, nachdem die Zeit und die Zerstreuung der Reise,,welche bald darauf wirklich vor sich ging, seinen Schmerz,noch mehr abgestumpft hatten; so gut es gehen wollte.