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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
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die noch vor Kurzen so schön, so srühlingsmäßig blühe-ten, liegen sie nicht alle zerschmettert um mich her, wieein verhageltes Saatfeld? Ein armer Stümper, einInvalide an Geist und Leib bin ich freilich dadurch aufLebenszeit geworden. Aber wer anders, als nur dertobte Grenzpfahl im Felde kann eine solche Scene derVerwüstung gleichgültig ansehen lernen, wenn gleich dererste Schmerz der Verzweiflung sich bald genug austobt?Welcher Mensch, der ein Herz von Fleisch und nichtvon Stein hat, kann wieder eben so fröhlich und inseinem Gott vergnügt dabei essen, trinken, schlafen undhandthieren, als da noch Alles rings umher unversehrtblühte und duftete? Man wälzt sich ja freilich, nachwie vor, aus einem langweiligen Tage in den andernfort, und der Tausendste merkt es kaum, was und wieviel Einem fehlt. Aber.. doch wozu noch viele Worte? —Hin ist hin! verloren ist verloren, das ist die Haupt-summe von Allem. Wenn ich hier noch etwas hoffeund wünsche; wenn ich, matt und kraftlos, wie ich bin,mit Fallen und Aufstehen nach etwas noch strebe: sogeschieht es um meiner Kinder willen. Wären diesenicht, so würde der sehnende Wunsch, mich je eher jelieber neben meine Entschlafene zu betten, mich garnicht mehr verlassen. Wozu sollte auch sonst der nackte,kahle, traurige Stab noch lange da stehen, nachdemdie schöne, holde Rebe, die sich um ihn hinan schlang,herab gerissen ist? —

^lr! to ineae si partem auimae rapit

Llaturior vis, huni moror altera,