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der Universität weder Schaden noch Schande bringen.Allein seine Hoffnung, Professor zu werden, wurdeerst fünf Jahre nachher erfüllet, und mit einer Besol-dung versehen zu werden, erlebte er gar nicht.
Noch im Jahre 1784 sing er an, Vorlesungen zuhalten, und auch einzelnen Studierenden Privat-Unter-richt zu ertheilen.
Im folgenden Jahre verband er sich am Altäre zuBissendorf, nicht weit von Hannover, mit der jüng-sten Schwester seiner verstorbenen Gattinn, mit seinerbis an ihren Tod angebeteten und nach ihrem Todenoch so hoch gefeierten Mol ly, mit der sein Herz schonseit vielen Jahren auf's allerinnigste verbunden gewesenwar. Ucber diese Verbindung, welche für Bürgern eineQuelle von Trost und Wonne, aber auch von Sorgen,Kummer und bitterem Leiden war, würde ich hier etwassagen müssen, weil sie theils großen Einfluß auf seinenmoralischen und poetischen Charakter und auf seineSchicksale gehabt, theils Gelegenheit zu manchem stren-gen, lieblosen und ungerechten Urtheile über seine sitt-lichen Grundsätze gegeben hat. Allein da Bürger selbstdieses Verhältniß in einem eigenen Aufsatze, den ichmeinen Lesern mittheilen werde, genau und richtig an-gibt: so brauche ich mich nicht dem Tadel strenger Sit-tenrichter auszusetzen, indem ich mich vielleicht bemühenwürde, Einiges, nicht zur Rechtfertigung, aber doch zurEntschuldigung meines auch in Rücksicht auf dieses Ver-hältniß von Vielen allzu strenge beurtheiltcn Freundesanzuführen.
Im October 1785 kam er mit dieser süßen An-