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4 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 3
Entstehung
Seite
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bringen, daß er in einer von eben diesem Menschenentworfenen Vorstellung an die königliche Regierungzu Hannover seinen Amtmann beschuldigte:

1. Er suchte weder die allerhöchsten landesherrschaft-lichen Hoheitsrcchte, noch die Gerechtsame der Fa-milie, gegen die Eingriffe ausländischer Nachbarengehörig zu vertheidigen.

S. Er vernachlässigte die ihm obliegende Justiz- undPoli'cei-Pflege gänzlich.

3. Er hätte die Kirchensachen in Unordnung gebracht.

4. Er beobachtete in Ansehung der ihm anvertrauetenvexosita nicht die strengste Ordnung.

5. Er legte die Lehnsrechnungen nicht zu rechter Zeitab, fertigte die Lehnsbriefe nicht gehörig aus, undgäbe dadurch zu Klagen und Beschwerden der Va-sallen Anlaß.

Wenn ich nun gleich den Vorwurf einiger Nach-lässigkeit in den Amtsgeschäften, die ihm freilich nichtso angenehm seyn mochten, als die Unterhaltungen mitden Musen, ohne offenbare Parteilichkeit nicht vonmeinem Freunde abwälzen kann: so war doch in denihm gemachten Beschuldigungen so viel Uebertriebenes,daß es ihm nicht schwer wurde, sich dagegen zu ver-theidigen, und den Verfasser der Klagschrift, dessenhämische Absicht zu deutlich hervor leuchtete, zu beschä-men. Er that dieses in einem ausführlichen Aufsatze,welcher bald nachher ohne sein Wissen und gegen seinenWillen in dem von Wekhrlin herausgcgebenengrau enUngeheuer abgedruckt wurde. Gegen das Ende heißtes darin: